Persistent Pupillary Membranes

Persistent Pupillary Membrana ist eine angeborene Reifungsstörung, bei der sich eine in der Embryonalzeit vorhandene Schicht aus ursprünglichen Bindegewebszellen, die so genannte "Membrana" zwischen Linse und der vorderen Augenkammer nicht wie sonst üblich zwischen der zweiten und vierten Lebenswoche vollständig zurückbildet, sondern als feines Netz vor der Pupille verbleibt und die Sicht später meist nur wenig behindert. Diese Fehlbildung kommt sowohl bei anderen Hunderassen sowie auch beim Menschen vor.

PPM kommt in verschiedenen Formen/Schweregraden vor:
Geringgradig: ein (oder auch mehrere) dünne Stränge von Iris zu Iris; verursacht keine Sehbehinderung.
Mittelgradig/schwergradig: Stränge von Iris zu der Hornhaut oder/und Stränge von Iris zu Linse; hierbei tritt eine deutliche Trübung und eine deutliche Beeinträchtigung der Sehkraft auf. 


 


Ein von PPM befallenes Auge.
 
Eine tiefe fokale Korneatrübung (L) aufgrund des radspeichenförmig an die Hornhauthinterfläche ziehende Pupillarmembranreste ist zu erkennen. Der Pfeil zeigt den Ursprung eines Pupillarmembranstranges an der Grenze zwischen dunklerem Pupillar- und hellerem Ziliarteil der Iris (Iriskrause)

©  Uschi Grewe, 2001 ti-n Abou Teka Basenjis

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